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Onkologie Landshut
Transfusionen

Bei den Transfusionen unterscheidet man die sogenannten Erythrozytentransfusionen,
bei denen nur Erythrozyten ohne Plasma und weitgehend ohne Leukozyten (gefilterte Erythrozyten) übertragen
werden, von den Thrombozytentransfusionen, bei denen ausschließlich Thrombozyten übertragen werden und den in manchen
Fällen erforderlichen Plasmatransfusionen (FFP = fresh frozen plasma). In der täglichen hämatologisch-onkologischen Praxis
spielen vor allem die Erythrozyten- und Thrombozytentransfusionen eine große Rolle.

Die Indikation für Bluttransfusionen besteht bei einem erniedrigten Hb-Wert, wobei dieser sehr individuell zu beurteilen ist. Manche
Patienten, vor allem Kinder, tolerieren einen Hb-Wert zwischen 7 und 8 g/dl, ohne transfusionspflichtig zu sein, während ältere Patienten
häufig bereits bei Hb-Werten unter 9 g/dl über kardiale Symptomatik und Atemnot klagen.
Entscheidend für die Bluttransfusion sind die Blutgruppen, bei denen man 0, A, B und AB unterscheidet.

Thrombozyten sollten nicht bei Werten über 10 000/μl transfundiert werden, es sei denn, es liegt
eine akute thrombozytopenisch bedingte Blutung vor.