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Onkologie Landshut
Ernährungstherapie

Eine ausreichende Ernährung ist bei Tumorpatienen in Strahlentherapie häufig schwierig zu gestalten.

Wichtig ist vor allem, folgende Punkte zu beachten:
- kleine Portionen anbieten.
- vor dem Essen hilft oft ein Aperitif zur Appetitsteigerung.
- zwischen den Mahlzeiten kleine kalorienreiche Häppchen wie Schokolade, Pralinen, Kekse, Eis mit Sahne und Kuchen anbieten.
- auf kalorienreiche Getränke achten wie gesüßten Tee, Malzbier, Bier und Cola.
- bei Schluckbeschwerden Babykost, Astronautenkost und passierte Kost.

Ist eine ausreichende Ernährung mit Astronautenkost oder parenteral nicht mehr möglich, kann diese entweder über eine PEG-Sonde oder über einen zentralen Zugang, insbesondere ein Portsystem erfolgen. Die Möglichkeit über PEG-Sonde ist bei Peritonealkarzinose nicht gegeben, so dass hier nur die Ernährung des Patienten über den zentralen Zugang verbleibt. Patienten in der Finalphase sollten nicht ernährt werden. Hier käme allenfalls bei Durstgefühl Flüssigkeitszufuhr in Form von NaCl oder Tutofusin, ggf. auch subkutan in Frage. Die parenterale Ernährung bietet sich vor allem bei Patienten mit Bestrahlungen im HNO- und im Ösophagusbereich, sowie bei Patienten mit weit fortgeschrittener Peritonealkarzinose wie sie bei Ovarialkarzinom und Magenkarzinom zu finden sind, an. Es sollte bei dem wöchentlichen Wechsel der Portnadel auf das Auftreten von viralen und systemischen Infekten vermehrt geachtet werden. Bei parenteraler Ernährung tritt häufig als vermutet eine Portsepsis auf. Die Pflege des Ports sollte nur durch eine erfahrene Schwester erfolgen. Elektrische Pumpen im Rahmen der parenteralen Ernährung sind nur sehr selten nötig.